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DER BLICK ZURÜCK

Die PROVINZIALE stellt seit über zwanzig Jahren Filmschaffende in den Mittelpunkt. Sie bringt Dokumentationen, Kurzfilme und Animationen auf die Leinwand, die so ein großes Publikum finden, und schafft damit einen einmaligen Ort, der die ganze Welt nach Brandenburg, unsere Region, bringt und sichtbar macht.

Jedes Jahr entsteht ein eigenes Programm, das von einem Beirat aus Fachleuten und Filmbegeisterten zusammengestellt wird. Dabei geht es nicht nur um technische Brillanz, sondern um Haltung, Erzählweise und den Mut, neue Wege zu gehen. So spiegelt jede Ausgabe die Themen und Stimmungen ihrer Zeit wider.

Der Rückblick auf die vergangenen Jahre zeigt, wie sich das Festival entwickelt hat: mit wechselnden Schwerpunkten, besonderen Gästen und Filmen, die im Gedächtnis geblieben sind. Wer in den Jahrgängen stöbert, findet Programme, Eindrücke und Bilder, die unsere gemeinsame Festivalgeschichte erzählen.

PROVINZIALE 2025

Vom 11. bis 18. Oktober 2025 fand im Haus Schwärzetal in Eberswalde die 22. PROVINZIALE statt. Der 15-köpfige Programmbeirat hatte rund 550 Beiträge aus 57 Ländern gesichtet und 33 Filme aus 18 Ländern für den Wettbewerb ausgewählt: sieben lange Dokumentarfilme, sieben Kurzdokumentationen, acht Animationen und elf Kurzspielfilme.

Eröffnet wurde mit „Sadpara“ von Gabriele Canu, der zum Filmgespräch anwesend war. In jeder Kategorie wurden wieder zwei Publikumspreise vergeben, die Rose und die Distel, dazu der Jurypreis Der Stachel für die gelungenste Auseinandersetzung mit dem Nachhaltigkeitsthema. Insgesamt wurden Preise in Höhe von 12.000 Euro verliehen.

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Außerhalb des Wettbewerbs lief der Spielfilm „Hanami“ von Denise Fernandes. Zum ersten Mal lud die PROVINZIALE zu einer Netzwerkstatt für Filmschaffende aus der Region ein, und die Nacht des Bauernfilms kehrte nach 2019 in den Festivalclub zurück. Der Jugendfilmnachmittag zeigte Arbeiten aus dem Projekt FILMKNACK, dazu lief „Das Zeitvermächtnis“, der eigenfinanzierte Film dreier Abiturienten.

Musikalisch prägte Beate Wein die Festivalwoche in wechselnden Besetzungen, zum Abschlussfest im Pulsar Trio, das sein 18-jähriges Bestehen feierte.

PROVINZIALE 2024

Vom 12. bis 19. Oktober 2024 fand im Haus Schwärzetal in Eberswalde die 21. PROVINZIALE statt. Der 14-köpfige Programmbeirat hatte rund 600 Einsendungen aus 67 Ländern gesichtet und 35 Filme aus 20 Ländern für den Wettbewerb ausgewählt: je acht lange Dokumentarfilme, Kurzdokumentationen und Animationen sowie elf Kurzspielfilme.

Eröffnet wurde mit dem niederländischen Dokumentarfilm Gerlach über einen der letzten Kleinbauern des Landes. Die Beiräte stellten ihre Auswahl unter eigene Leitgedanken: den Wandel, der die Welt fremd werden lässt (Dokumentarfilm), die Frage „Arbeit oder Leben“ (Kurzspielfilm) und die Zerbrechlichkeit menschlicher Beziehungen (Animationsfilm).

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Das regionale Spezialprogramm setzte einen Schwerpunkt auf Eberswalde und Brandenburg: Als Premieren liefen der Jugendfilmnachmittag mit Arbeiten aus dem Projekt FILMKNACK und der ARD-Krimi „Polizeiruf 110: Wasserwege“, der unter anderem an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung und am Schiffshebewerk Niederfinow gedreht wurde. Die Dokumentation „Über uns von uns“ begleitet sieben Teenagerinnen, die neu nach Eberswalde gekommen sind, und wurde zum Start ihrer Kinotournee gezeigt.

Musikalisch stand die Festivalwoche im Zeichen des Saxophons: An jedem Festivaltag spielte eines, meist mit Holly Schlott in wechselnden Besetzungen, zum Abschlussfest gemeinsam mit Craig Lees am Keyboard.

NACHSCHUB IST UNTERWEGS!

Die weiteren Jahre der PROVINZIALE werden nach und nach aufbereitet, aus dem Archiv gehoben und fortlaufend auf dieser Seite ergänzt. Schaut gern demnächst mal wieder vorbei.

PROVINZIALE

Die Provinziale ist ein internationales Filmfestival, das sich auf Filme konzentriert, die einen Bezug zu Heimat, Landschaft, Stadt und Land – also im weitesten Sinne zur Provinz – haben.

Das Festival zeigt Dokumentarfilme, Kurzspielfilme und Animationsfilme in vier Wettbewerben und wird durch ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Musik und Filmgesprächen ergänzt.