Germany / 2026 / SONDERPROGRAMM / 61 min
OT German / UT -

Der Dokumentarfilm „Eine Orgel für Prenzlau“ von Riccardo Wittig begleitet die außergewöhnliche Reise einer historischen Hill-Orgel aus dem schottischen Kilbarchan in die Marienkirche nach Prenzlau. Das 1904 von den renommierten königlichen Orgelbauern Hill & Son erbaute Instrument erhält nach Jahrzehnten ein neues Zuhause und eine neue Stimme. Im Mittelpunkt stehen die Menschen, die dieses ambitionierte Projekt möglich machen: die Orgelbauer aus Eberswalde, die das wertvolle Instrument mit höchster Präzision und Leidenschaft demontieren, transportieren und wiederaufbauen, sowie Kreiskantor Hannes Ludwig, dessen Beharrlichkeit und Begeisterung maßgeblich zur Verwirklichung des Vorhabens beitragen. Mit großer Nähe und ohne kommentierende Erklärungen beobachtet Wittig die Arbeit, die Herausforderungen und die persönlichen Geschichten seiner Protagonisten. Der Film eröffnet einen seltenen Einblick in ein faszinierendes Handwerk und erzählt zugleich von Hingabe, generationsübergreifendem Wissen und dem Wunsch, kulturelles Erbe zu bewahren. So entsteht weit mehr als die Geschichte eines Instruments: „Eine Orgel für Prenzlau“ ist ein berührendes Porträt von Menschen, die Vergangenem neues Leben schenken und damit die Magie eines musikalischen Neubeginns erlebbar machen.
Regie: Riccardo Wittig, Produktion: Riccardo Wittig, Drehbuch: Riccardo Wittig, Kamera: Riccardo Wittig, Schnitt: Riccardo Wittig, Ton: Riccardo Wittig, Musik: -

Riccardo Wittig, 1972 geboren, wohnt in Angermünde und arbeitet seit 1993 als Kameramann und Cutter. Aktuell ist er als Freier Videoreporter beim RBB tätig. Zu seinen wichtigsten Dokumentarfilmen in den letzten Jahren gehören: 2019 „Neurochlitz – Der lange Weg ins Nichts“ 2020 „Von der Schwerelosigkeit der Steine“ 2021 „Die Oder – Wasserstraße oder Naturparadies?“ 2023 „Schwedt und das Öl-Embargo“ 2025 „Schwarzes Gold und Grüne Pläne“ 2026 „Eine Orgel für Prenzlau“
Austria / 1992 / SONDERPROGRAMM / 56 min
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Das Fest des Huhnes ist eine österreichische Mockumentary und Satire. Das Verfahren vieler weißer Forscher, die nach Afrika reisen, um ethnologische Studien zu betreiben und anschließend in Dokumentarfilmen die Gewohnheiten und Gebräuche schwarzer Stämme zu interpretieren, hat Walter Wippersberg umgedreht: In seiner Geschichte verschlägt es einen schwarzafrikanischen Forscher nach Oberösterreich. Dabei entdeckt er seltsame Rituale und eine mysteriöse Hühner-Religion.
Regie: Walter Wippersberg, Produktion: Wolfgang Ainberger, Peter Wustinger, Drehbuch: Walter Wippersberg, Kamera: Karl Benedikter, Schnitt: Reinhard Molterer, Ton: -, Musik: Christoph Lauth, Helmut Schartlmüller, Marcus Wippersberg

Walter Wippersberg ist1945 in Steyr geboren. Er starb am 31.1.2016 und zählt mit seinem außerordentlichen umfang- und facettenreichen Schaffen (Theaterstücke, Hörspiele, Romane, Kinder- und Jugendbücher, Essays, Fotoserien, TV-Dokumentationen, Spielfilmdrehbücher, Rundfunkfeatures und Filme) zu den renommiertesten oberösterreichischen Künstlern der Gegenwart.
France / 2023 / SONDERPROGRAMM / 10 min
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Das Eichhörnchen Alfonso liebt es, Wolken zu beobachten. Sein Hobby erfordert Mut und Verständnis von Familie und Freunden.
Regie: Rémi Durin, Produktion: Arnaud Demuynck, Drehbuch: Rémi Durin, Kamera: -, Schnitt: -, Ton: -, Musik: -

Rémi Durin wurde am 18. April 1982 in Vitry-le-François im Departement Marne in Frankreich geboren. Rémi ist Regisseur und bekannt für die Filme „Yuku und die Blume des Himalaya“ (2022), „De si près“ (2009) und „Der Duft der Möhren“ (2014).
Netherlands / 2015 / SONDERPROGRAMM / 6 min
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Kurzfilm über die geheimnisvollen Flüge des Staren. Es ist nach wie vor ungeklärt, wie es Tausenden von Vögeln gelingt, in so dichten Schwärmen zu fliegen, ohne miteinander zu kollidieren. Jeden Abend versammeln sich die Stare in der Dämmerung, um ihre atemberaubende Luftshow zu präsentieren.
Regie: Jan van IJken, Produktion: Jan van IJken, Drehbuch: Jan van IJken, Kamera: Jan van IJken, Schnitt: Jan van IJken, Ton: -, Musik: -

Jan van IJken ist ein Filmemacher und Fotograf aus den Niederlanden, der an der Schnittstelle zwischen Kunst und Wissenschaft arbeitet. In seinen Arbeiten beschäftigt er sich mit den Geheimnissen der Natur, der Mikroskopie, der Embryologie und den Beziehungen zwischen Mensch und Tier.
Belgium, Niederlande / 2023 / SONDERPROGRAMM / 2 min
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Ein Taubenmännchen umwirbt ein Taubenweibchen mit einem peinlich vertrauten Tanz aus Anziehung, Verführung und... Enttäuschung.
Regie: Thalia de Jong, Produktion: Thalia de Jong, Drehbuch: Thalia de Jong, Kamera: Thalia de Jong, Schnitt: Thalia de Jong, Ton: Flavia Faas, Musik: Flavia Faas

Thalia de Jong ist eine niederländische Filmemacherin und Perfektionistin. Sie liebt es, unterhaltsame und frische Filme zu drehen, die ihre Protagonisten auf ganz einfache Weise ins rechte Licht rücken. Sie hat eine Vorliebe für alles, was flauschig ist, und porträtiert Kunst, Mode und Design mit einem scharfen Blick fürs Detail und einem ausgeprägten Sinn für Stil. Thalia arbeitet sowohl an großen als auch an kleineren Sets. Sie entwickelt gerne selbst clevere Konzepte, genießt aber auch die Herausforderung, bestehende Ideen zum Leben zu erwecken.
Hungary / 2020 / SONDERPROGRAMM / 2 min
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In der Schachtel ist nur noch ein Streichholz übrig. In jeder Folge begibt es sich auf eine Reise und kehrt am Ende zahlreicher seltsamer, verspielter und fantasievoller Abenteuer immer wieder in die Schachtel zurück.
Regie: Géza M. Tóth, Produktion: Kedd Animation Studio, Géza M. Tóth, Drehbuch: Géza M. Tóth, Kamera: Roland Kazi, Schnitt: -, Ton: -, Musik: Bertalan Baglyas

Oscar-Nominierter, Gründer und Leiter des KEDD Studio, Professor an der Babeș–Bolyai-Universität für Naturwissenschaften. Mitglied der International Academy of Television Arts and Sciences und der Academy of Motion Picture Arts and Sciences. Ausgewählte Filmografie: Kurzfilme (z. B. „Maestro“, „Ergo“, „Matches“), Fernsehserien (z. B. „Mitch Match“, „Berry and Dolly“, „Boribon“) / Theaterproduktionen. Ausgewählte Auszeichnungen: Nominierung durch die American Film Academy für den Oscar für den besten animierten Kurzfilm („Maestro“, 2007).
Sweden / 2001 / SONDERPROGRAMM / 9 min
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Sechs Einbrecher machen in einer Wohnung Musik auf Möbeln und mit Haushaltsgeräten.
Regie: Johannes Stjärne Nilsson, Ola Simonsson, Produktion: Kostr-Film - Johannes Stjärne Nilsson, Ola Simonsson, Drehbuch: Johannes Stjärne Nilsson, Kamera: Johannes Stjärne Nilsson, Schnitt: Ola Simonsson, Ton: Ola Simonsson, Musik: -

Johannes Stjärne Nilsson ist Regisseur, Produzent und Drehbuchautor und wurde in Lund, Schweden, geboren. Er hat einen Master of Fine Arts in Industriedesign an der Nationalen Hochschule für Kunst und Handwerk in Stockholm erworben und ist außerdem Grafikdesigner und Illustrator. Ola Simonsson ist Regisseur, Schauspieler und Drehbuchautor und wurde in Lund, Schweden, geboren. Er hat einen Master of Fine Arts an der Musikakademie Malmö erworben und ist außerdem Musiker und Sänger.
France, Chile, Uruguay / 2024 / SONDERPROGRAMM / 10 min
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Zur Jagdsaison suchen Wasserschweine Zuflucht in einem Hühnerstall, aber die Hühner trauen ihnen nicht.
Regie: Alfredo Soderguit, Produktion: Autour de Minuit, Palermo Studio, Bird: Miguel Español Celiméndiz, Drehbuch: Alfredo Soderguit, Kamera: Animation: Alejo Schettini, Eloise Rauzier, Schnitt: -, Ton: -, Musik: Pablo Notaro/ Bruno Boselli, Daniel Yafalián

Alfredo Soderguit lebt in Uruguay und arbeitet als Illustrator, Drehbuchautor und Regisseur. Seine Bücher und Animationsfilme wurden in mehrere Sprachen übersetzt und ausgezeichnet. 2007 war er Gründungsmitglied des Animationsstudios Palermo und des Illustratorenkollektivs Iluyos.
Switzerland / 2008 / SONDERPROGRAMM / 4 min
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Erwin, das Wiesel, wohnt in einer Straßenampel. Seine tägliche Arbeit: immer die richtige Ampel einzuschalten.
Regie: Adrian Flückiger, Produktion: Hochschule Luzern, Design und Kunst, Drehbuch: Adrian Flückiger, Kamera: Adrian Flückiger, Schnitt: -, Ton: Andy Iona, Musik: Andy Iona

Adrian Flückinger wurde 1982 in Altdorf in der Schweiz geboren. Seit 2005 studiert er an der Hochschule für Kunst und Design Luzern im Fachbereich Animation.
JugendfilmnachmittagJUGENDFILMNACHMITTAG, 11. Oktober, 15:00 Uhr
Der PROVINZIALE-Sonntag beginnt mit dem Jugendfilmnachmittag. SEHquenz e.V. zeigt – mit Unterstützung der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und der Sparkasse Barnim – 18 ausgewählte Arbeiten aus dem Jugendfilmprojekt „FILMKNACK“. Im Schuljahr 2025/26 sind 43 Produktionen entstanden.
Neben den Schulen in Eberswalde – Johann-Wolfgang-von-Goethe-Schule, Karl-Sellheim-Schule, Finow Gymnasium, Freie Gesamtschule Finow, Alexander-von-Humboldt-Gymnasium und Oberbarnimschule – haben sich auch das Gymnasium der evangelischen Johanniter Schulen in Wriezen, das Barnim Gymnasium Bernau sowie die Grund- und Oberschule Schwanebeck beteiligt.
PROGRAMM DES JUGENDFILMNACHMITTAGS: