France, Netherlands, Portugal / 2026 / Animation / 15 min
OT ohne Di / UT -

Die Muscheltaucherin Mia erinnert sich. Das Meer hat ihr ganzes Leben bestimmt. Wie eine Meerjungfrau zieht sie uns hinab in die Tiefe zu den stillen Algen und Fischen, sie lässt uns teilhaben an ihrer glücklichen Liebe und der Traurigkeit ihres unerfüllten Kinderwunsches, an dem Gemeinschaftsgefühl der Taucherinnen und ihrer immer schlechteren Bezahlung.
Regie: Sandra Desmazieres, Produktion: Jérôme Barthélemy, Daniel Sauvage, Olivier Catherin, Richard Valk, Vanessa Ventura, Nuno Amorim, Drehbuch: Sandra Desmazieres, Kamera: NA, Schnitt: Guerric Catala, Ton: Antoine Citrinot, Alexis Place, Antoine Citrinot, Musik: Manuel Merlot, Cedryck Santens

Sandra Desmazières, geboren 1978, studierte an der Duperré (Ecole Nationale Supérieure des Arts Appliqués) und der ENSAD (Ecole Nationale Supérieure des Arts Décoratifs) in Paris, wo sie die Welt des Animationsfilms für sich entdeckte. Ihr Abschlussfilm „Sans queue ni tête“ gewann 2003 den Cartoon d’or. Anschließend drehte sie 2008 „Le Thé de l’oubli“ und 2011 „Bao“, produziert von Les Films de l’Arlequin und Arte. Neben und zwischen ihren Filmen arbeitet Sandra auch als Illustratorin und Koloristin für Comics. Im Jahr 2021 führte sie Regie bei „Flowing Home“, produziert von Les Films de l’Arlequin, dem ONF und France 3, der 2022 für den César und den Oscar nominiert wurde. Ihr neuester Film „Water Girl“ wird von Caïmans Productions zusammen mit Olivier Catherin produziert und von Animais und Valk Productions koproduziert, unter Beteiligung von Arte. Derzeit arbeitet Sandra an einem neuen Kurzfilmprojekt, „J28“, und an einem Spielfilm, „Tempête Rouge“.
United States, Russia / 2025 / Animation / 7 min
OT ohne Di / UT -

Ein junges Mädchen wacht morgens auf, sucht seine Mutter und findet sie schließlich in einer Weinflasche. Sie zerstört die Flasche, um die Mutter zu befreien, aber die springt gleich wieder in die nächste Flasche. Wie kann man jemanden retten, der nicht gerettet werden will?
Regie: Alexandra McGuinness (Lukina), Produktion: Dmitriy Mosiagin, Drehbuch: Alexandra McGuinness (Lukina), Kamera: Alexandra McGuinness (Lukina), Schnitt: Alexandra McGuinness (Lukina), Ton: Alexey Prosvirnin, Musik: Alexey Prosvirnin

Alexandra Lukina ist eine preisgekrönte Animationsregisseurin und Filmemacherin. Die in Moskau geborene Lukina studierte Animationsregie an der VGIK, Russlands größter Filmhochschule. Ihr Abschlussfilm „Like Mother, Like Daughter“ wurde auf internationalen Festivals gezeigt und gewann mehrere Preise. Ihr Debüt-Kurzfilm „The Brave Mother“ wurde weltweit in Kindersendungen ausgestrahlt und erhielt zahlreiche Auszeichnungen. Seit ihrem Umzug in die USA im Jahr 2016 arbeitet Alexandra als Animationsregisseurin für EdTech-Unternehmen und entwickelt gleichzeitig weiterhin eigene Projekte.
Germany / 2025 / Animation / 12 min
OT German / UT English

Eine Welt im Umbruch. Eine Filmemacherin zwischen künstlerischem Schaffen und mütterlicher Verantwortung. Während die Gegenwart von Krisen, Kriegen und ressourcenhungriger KI überschattet wird, eröffnet ein kindlicher Blick einen neuen Zugang zur Wirklichkeit. Zwischen dystopischen Visionen und poetischen Bildern sucht Hope Road nach Hoffnung – und nach einer Art, der Welt zu begegnen, die verloren zu gehen droht.
Regie: Susann Maria Hempel, Produktion: Susann Maria Hempel, Drehbuch: Susann Maria Hempel, Kamera: Susann Maria Hempel, Schnitt: Susann Maria Hempel, Ton: Susann Maria Hempel, Musik: Nils Wogram, Julia Fischer u.a.

Susann Maria Hempel wurde 1983 im thüringischen Greiz geboren. Mit 16 Jahren brach sie die Schule ab und wirkte als Musikerin, Schauspielerin und künstlerische Mitarbeiterin im Performance- und Künstlerkollektiv „Theaterhaus Weimar“. 2001 bis 2009 studierte sie Mediengestaltung an der Bauhaus-Universität Weimar mit Schwerpunkt Kurz- und Experimentalfilm. Als Stipendiatin der Thüringer Kulturstiftung erhielt sie 2012 das „cast&cut“-Kurzfilmstipendium in Hannover. Heute gehört sie zu den erfolgreichsten Experimentalfilmerinnen Deutschlands. Mit ihrem 18-minütigen Animationsfilm „Sieben Mal am Tag beklagen wir unser Los und nachts stehen wir auf, um nicht zu träumen“ gewann sie sieben Preise im In- und Ausland, unter ihnen „Der Deutsche Kurzfilmpreis“ im Jahr 2014 und im Frühjahr 2015 den Grand Prix des Clermont-Ferrand Short Film Festivals, Frankreich.
France / 2025 / Animation / 7 min
OT Arabic / UT English+German

Beirut, eine geschichtsträchtige Stadt, die jedoch von Konflikten und Urbanisierung bedroht ist. Nour, ein neugieriges junges Mädchen, sammelt Spuren der Vergangenheit, während ihre Mutter, besorgt um ihre Sicherheit, versucht, ihre Tochter vor einer Welt zu schützen, die auf Schritt und Tritt Gefahren birgt.
Regie: Mathilde Nicolas, Emilien Blancquaert, Timothée Adens, Raphaël Debroize, Produktion: Carlos De Carvalho, Drehbuch: Mathilde Nicolas, Axel Raffensdorfer, Kamera: N/A, Schnitt: Mathilde Nicolas, Ton: Mathilde Nicolas, Lucas Verreman, Musik: Firmin Encrenaz, Lucas Verreman, Bachar Mar-Khalifé

Mathilde Nicolas, Emilien Blancquaert, Timothée Adens und Raphaël Debroize haben ihren Abschluss an der Piktura-Schule (Roubaix, Frankreich) gemacht. Im Jahr 2025 führten sie gemeinsam Regie bei dem Kurzfilm „Orange Blossoms“.
Germany / 2025 / Animation / 11 min
OT German / UT English

Dieser Film ist ein Trip. Schnallen Sie sich an, treten Sie ein und willkommen im Kopf des Künstlers und Filmemachers. Hier schwappt eine Welle von Bildern, Tönen, Musiken, Farben, Ideen, Assoziationen über den Zuschauer ... Überforderung pur. Lassen Sie sich ein auf eine Reise in eine vielschichtige Welt …
Regie: Konstantin von Sichart, Produktion: Konstantin von Sichart, Alice Dalgalarrondo, Drehbuch: Konstantin von Sichart, Kamera: Konstantin von Sichart, Schnitt: Henrique Cartaxo, Ton: Christian Obermaier, Musik: Joseph Varschen, Konstantin von Sichart

Konstantin von Sichart ist ein Berliner Künstler, Filmemacher und Musiker. Mit dem Langfilm A Tin Bird’s Song realisierte er 2018 seinen ersten Langfilm und gründete zusammen mit Alice Dalgalarrondo und Irene Pozzi die Produktionsfirma Tannenbaum Films für künstlerische Hybridfilme. Seine Animationen und Kurzfilme laufen international. 2025 ist er mit Gernot Wieland und Carla Ahlander Teil der Berlin Biennale mit der Lecture-Performance Monologue of a Sock.
Croatia / 2024 / Animation / 6 min
OT Croatian / UT English+German

Ein Film als Rachekonzept am überbordenden innerstädtischen Individualverkehr. Der Autoverkehr in einem städtischen Wohngebiet bedrängt und belästigt die Einwohner: Autos, Lärm und Gefahren überall. Was kann man tun, als irgendwie jahrelang damit zu leben? Selbst Auto fahren und eins werden mit dem Strom? In der Welt der Filmemacherin gibt es eine einfache Lösung…
Regie: Jelena Oroz, Produktion: Vanja Andrijevic, Drehbuch: Jelena Oroz, Kamera: N/A, Schnitt: Iva Kraljevic, Ton: Josip Klobucar, Musik: Josip Klobucar

Jelena Oroz (1987) schloss ihr Studium an der Kunstakademie in Osijek mit einem Bachelor of Arts in Kunstpädagogik ab. Im Jahr 2014 erwarb sie ihren Master of Arts in Animationsfilm und Neuen Medien an der Akademie der Bildenden Künste in Zagreb, wo sie heute als festangestellte Professorin tätig ist. Jelenas Filme wurden auf zahlreichen Festivals weltweit gezeigt und mit vielen Preisen ausgezeichnet.
Russian Federation / 2025 / Animation / 8 min
OT Russian / UT English+German

Eine Stromleitung wird durch ein Unwetter beschädigt. Unstable connection – kein Strom, kein Handynetz, kein Internet. Ein Mensch begibt sich auf Wanderschaft und erlebt die Dinge abseits der digitalen Pfade: Natur, Menschen, Begegnungen – ununterbrochen. Der Zustand darf so bleiben … ein Traum?
Regie: Daria Shishova, Produktion: Olga Granovskaya, Drehbuch: Daria Shishova, Kamera: -, Schnitt: Daria Shishova, Ton: Artem Fadeev, Musik: Anna Vasilyeva, Sergey Vasiliev

Daria Shishova-Dontsova, Künstlerin und Regisseurin von Animationsfilmen, wurde 1993 in Moskau geboren. Aufgewachsen in einer Familie eines Schriftstellers und Filmemachers, zusammen mit ihrer Schwester und einem Hund. Im Jahr 2018 schloss sie ihr Studium an der nach S. Gerasimov benannten Russischen Staatlichen Universität für Kinematografie (VGIK) als Produktionsdesignerin für Animation ab. Von 2022 bis 2024 studierte sie Animationsregie an der SHAR Studio School. Im Jahr 2025 stellte sie ihren Abschlussfilme fertig und begann mit einem neuen Projekt. Sie liebt es, Animationsworkshops für Kinder zu veranstalten, zu malen, zu reisen, zu tanzen sowie an kreativen Residenzen und Kooperationen teilzunehmen.
Iran, Iran / 2026 / Animation / 12 min
OT ohne Di / UT -

LIKE FRIEND, LIKE DEER erzählt die Geschichte eines Wildhüters, der während einer Konfrontation einen Wilderer tötet. Damit öffnet er den Blick auf das moralische Dilemma zwischen dem Schutz der Natur und den Regeln des menschlichen Miteinanders. In diesem Zwiespalt befinden sich auch jene, die den gesellschaftlichen Normen folgend den Wildhüter seiner Strafe, der Ausweisung aus dem heimatlichen Gebiet, zuführen müssen.
Regie: Malek Eghbali, Produktion: Malek Eghbali, Drehbuch: Malek Eghbali, Kamera: Malek Eghbali, Schnitt: Siavash Kordjan, Ton: Ramin Abousedgh, Musik: Payam Azadi

Malek Eghbali ist ein iranischer bildender Künstler der Malerei und Fotografie. In letzter Zeit hat er sich auf visuelles Storytelling und experimentelle Animation konzentriert. „Like Friend, Like Deer“ ist sein erstes professionelles Animationsprojekt.
France / 2025 / Animation / 7 min
OT ohne Di / UT -

Das Meer klopft an die Tür eines Fischpräparators, zieht sich wieder zurück und weil niemand öffnet, dringt es langsam in eine Welt ein, in der Vergangenes sorgsam konserviert wird. Während draußen das Wasser steigt, gerät auch das achtsam Bewahrte ins Wanken. Eine traumwandlerische Animation über die Vergänglichkeit und die Kunst, loszulassen.
Regie: Léa Deprez, Pierre-Luis Bordes, Elliot Desmarets, Jeanne Finet, Produktion: Rudy Turkovics, Drehbuch: Pierre-Luis Bordes, Kamera: N/A, Schnitt: Pierre-Luis Bordes, Elliot Desmarets, Ton: Léa Deprez, Pierre-Luis Bordes, Musik: Basile Andrieu

Léa Deprez, Pierre-Luis Bordes, Elliot Desmarets und Jeanne Finet haben 2025 ihren Abschluss an der ÉcolePiktura in Roubaix gemacht. Gemeinsam haben sie den Film AU GRÉ DE L'IODE gedreht.